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Namibia

Khorixas

Nach einer tollen Übernachtung mitten im Freien sind wir nun wieder in der Zivilisation und haben hier auch mal wieder WLAN. 
Der Platz an der Spitzkoppe war trotz seiner Schlichtheit (oder gerade deswegen) super schön. Direkt am Berg stand unser Bus.
An diesen steilen Felsen leben die sogenannten  Klippschliefer, ziemlich niedliche Tiere deren nächsten verwandten die Elefanten sind. Allerdings habe sie äußerlich keinerlei Ähnlichkeiten und sehen eher wie eine Mischung aus Erdmännchen und Hase aus. 
Am Abend saßen wir erneut um ein Lagerfeuer. Als Überraschung kam noch eine einheimische Sängergruppe und hat einige einheimische Lieder gesungen. Die Gruppe hat mal wieder das Klischee bestätigt das es keinen Schwarzen gibt der nicht singen kann. 

Am morgen machten wir dann eine geführte Wanderung durch das Gebiet am Fuße der Spitzkoppe.  Ich würde es zwar eher als Spaziergang betiteln aber dennoch war es sehr interessant. Die Wanderung endete am „smal bushman paradise“ was einige Felsmalereien sind. Der Guide erklärt uns dann die unterschiedlichen Zeichnungen und deren Bedeutungen. Die vier Klicklaute die in der Sprache  der einheimischen vorkommen hat er vor gemacht und deren Ursprünglichen Zweck erläutert. 

Im rechten Bild zu sehen sind die Schreibweisen der verschiedenen Klicklaute auf Papier. 

Den restlichen Tag sind wir dann im Bus unterwegs gewesen und haben an verschiedenen Straßenständen angehalten die jeweils von anderen Volksstämmen Betrieben wurden. 

Einen zusätzlichen Stopp mussten wir einlegen da der Bus ein Problem an einem Luftdruck Ventil hatte. Kein sonderlich großes Problem, eine Schraube hatte sich durch die holprig Fahrt auf den Interessenten Straßen gelöst. Ein Tolles Bild hat es dennoch abgegeben:

Während der Busfahrer, der nebenher auch noch Mechaniker und Koch ist,  den Bus reparierte haben die anderen sich es zur Aufgabe gemacht ein armes kleines Chamäleon zu umringen und zu fotografieren. Also wenn ihr mich fragt hat das dort den Schreck seines Lebens bekommen als plötzlich 30 Menschen sehen wollten ob es wirklich die Farbe wechseln kann. 

Schlussendlich sind wir aber noch auf dem geplanten Campingplatz angekommen auf welchem wir nun zwei Nächte bleiben werden. Jetzt gibt es gleich noch ein leckeres Essen von unserem Busfahrermechanikerkoch und anschließend geht es ins Bett. Ich weiß zwar nicht wieso aber obwohl man körperlich nicht all zu viel anstrengendes macht ist man Abends immer ziemlich müde und kaputt. Was allerdings den Vorteil hat, dass man in der doch recht engen Kabine trotzdem sehr gut und vor allem fest genug schläft um nicht von anderen Schnarchnasen geweckt zu werden. 

Ich habe heute sogar daran gedacht eine solche Kabine mal von innen zu fotografieren:

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